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Hans Süper

Die Karriere des Meisters der herrlichen Blödelei und Virtuosen an der Mandoline begann schon als Jugendlicher: Vater Hans Süper senior, Mitglied der legendären Vier Botze, schickte seine Söhne in den 1950er Jahren auf die Karnevalsbühnen. An diese Zeit erinnert das Stück, das bei einem Kneipen-Konzert des Altmeisters 2017 für die dritte Folge von „Kölsche Heimat“ aufgezeichnet wurde. Die Zeit der „Zwei Schnürreme“, wie das Duo mit seinem Bruder damals hieß, war kurz, und es dauerte anschließend Jahrzehnte, bis Hans Süper im „Colonia Duett“ den Weg zurück auf die Karnevalsbühne fand. 15 Jahre begeisterte er mit Hans Zimmermann jede Session aufs Neue die Zuhörer in den Sälen und vor dem Fernseher. Nach der Auflösung des Erfolgsduos machte Hans Süper mit Werner Keppel als „Süper-Duett“ weiter und konnte nach kurzer Zeit an die alten Erfolge anknüpfen. Nachdem er 2004 seinen offiziellen Bühnenabschied verkündet hatte und eine Zeit lang nur noch in sehr kleinem Rahmen auftrat, kehrte er 2011 mit immer mehr Auftritten auch auf die großen Bühnen zurück. So sorgte er als Gast anderer Künstler bei Konzerten in der Lanxess-Arena bei mehr als 12000 Zuschauern für Gänsehautmomente.

Hans Süper und Jörg P.Weber

Altmeister Hans Süper singt einen Text, der sein Vater in den 1950er Jahren für ihn geschrieben hat, im Duett mit Jörg P.Weber: „Och hätte mer dar doch jewoss“.
Text und Musik: Hans Süper; Verlag: Manuskript; aufgenommen im März 2017 im Brauhaus Sünner im Walfisch und produziert von Jörg P. Weber