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Stefan Knittler

Der Sohn des Mundartdichters Herbert Knittler trat erst spät in die Fußstapfen des Vaters, als er 2006 für seine Mitstreiter von „Loss mer singe“ eine Hymne schrieb, die bei jeder Veranstaltung der Mitsinginitiative läuft. Es folgten viele weitere Leider mit tollen Texte, nicht selten als Cover eines bekannten Pop-Songs. Die Idee Internationales in den kölschen Kosmos zu holen, ist auch der Leitgedanke der Konzertreihe „Knittler (P)op Kölsch“, mit der er immer wieder kölsche Musiker zu neuen musikalischen Begegnungen locken kann. Für die erste Folge von „Kölsche Heimat“ interpretiert er zusammen mit dem Musiker und Freund Jörg P. Weber eines der schönsten Stücke kölscher Heimatverbundenheit: „Ich ben vun Köln am Rhing ze Huhs“ von August Batzem und Willi Ostermann ist herrlich schlicht und einfach, heiter und unkompliziert – und nicht so kitschig wie manch andere Köln-Hymne. Im Original für großes Orchester geschrieben, ist das Stückchen später vor allem als heiteres Krätzchen, das mit wenig Begleitung auskommt, interpretiert worden. Stefan Knittler und Jörg P. Weber haben ein ganz neues Arrangement gefunden, das den Text mit der Bodenständigkeit amerikanischer Countrymusik eines Johnny Cash verbindet.

Für die dritte Folge von „Kölsche Heimat“ spielt Knittler mit der klassischen Form des Krätzjers. „Do häs et, do bes et“ ist eine tolle Charakterstudie von einem, dem alles zuzufliegen scheint.

Stefan Knittler und Jörg P. Weber - Ich ben vun Köln am Rhing ze Hus

Dieses herrlich schlichte Liedchen von Willi Ostermann und August Batzem aus den 1930er Jahren wird bei Stefan Knittler und Jörg P. Weber zum bodenständigen Countrystück.
Original: August Batzem, 1938; Willi Ostermann Verlag; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl und Stefan Knittler; Gäste: Johannes Gokus (Schlagzeug), Günter Asbeck (Bass), Ingo Wolfgarten (Piano)

Stefan Knittler - Du häs et, do bis et

Nicht immer ist alles so, wie es scheint, weiß Stefan Knittler, der mit der klassischen Form des Krätzjer spielt: „Do häs et, do bis et“.
Text: Stefan Knittler; Musik: Stefan Knittler u. Jörg P Weber; Verlag: Manuskript; produziert in den JP Weber Studios von Jörg P Weber und Stefan Knittler; Gastmusiker: JP Weber (Gitarre, Bass, Mandoline), Heiko Braun (Schlagzeug), Simon Bay (Akkordeon)