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Thomas Cüpper

Seine Stimme klingt wie die des großen Willi Ostermann. Folgerichtig ist Thomas Cüpper ein Experte für das Repertoire des großen Liedermachers des Rheinlands. Gekonnt begleitet er sich auf der „Quetsch“, wenn er neben seinen eigenen Kompositionen alte kölsche Krätzchen vorträgt. Bereits seit 1977 tritt das „Klimpermännchen“ im Karneval auf. Dort ist er längst nicht mehr nur ein Sänger, sondern einer der besten kölschen Redner.

Auf dem großartigen Album „Thomas Cüpper singt Willi Ostermann“ würdigt er den Altmeister. Die Begleitung wurde von der Jungen Philharmonie Köln unter der Leitung von Volker Hartung für die 34. Folge der „Kölschen Evergreens“ eingespielt. Damals sangen Mitglieder des Hänneschen-Ensembles die Klassiker. Mit Cüppers Stimme und der Begleitung in den Originaltonarten und Originalinstrumentierungen gelingt eine Zeitreise in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Die erste Folge von „Kölsche Heimat“ dokumentiert seine Interpretation von „Zillas Höhnerfarm“. So könnte es geklungen haben, als das Lied 1932 Namensgeber für eine Revue im Theater „Groß Köln“ in der Friesenstraße war.

Thomas Cüpper - Die Höhnerfarm vum Zilla

Das „Klimpermännchen“ würdigt den Altmeister Willi Ostermann mit „Zillas Höhnerfarm“ aus dem Jahr 1931. Die Begleitung wurde von der Jungen Philharmonie Köln eingespielt.
Original: Willi Ostermann, 1931; Willi Ostermann Verlag und Edition Titania; Orchesteraufnahme von Holger Siedler in der Kulturhalle Dormagen, produziert von Reinhold Louis und Jens Völmeke, Gesangsaufnahme von Christian Kock bei Dabbelju in Köln