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Michael Kuhl

Der studierte Jazztrompeter, Arrangeur und Bigband-Leader Michael Kuhl wurde im rheinischen Karneval als Sänger und Trompeter von „Kuhl un de Gäng“ bekannt. 2017 verließ das Gründungsmitglied und Namensgeber die Band und spielte seit dem in vielen anderen Projekten mit. Für die fünfte Folge von „Kölsche Heimat“, die sich mit den verschiedenen Formen der Blasmusik beschäftigt, produzierte, arrangierte und begleitete er die Stücke von neun anderen Interpreten. Er selbst steuerte ein Lied mit einem autobiografischen Text bei: Für einen guten Musiker kann der Fastelovend in einer Karnevalskapelle eine harte Sache sein. Immer nur ein paar Töne spielen zu dürfen, dazu drei Akkorde als Begleitung - da wächst die Sehnsucht des „kleinen Trötemanns“ nach der großen weiten Welt, in der man auch mal anders wahrgenommen wird.

Für die siebte Folge von „Kölsche Heimat“ steuert Michael Kuhl eine Hommage an den „decke Pitter“ bei. Die riesige Glocke im Dom war, als sie 1924 mit großem Spektakel in Köln eintraf, ein Zeichen der Hoffnung zum Ende der britischen Besatzung. Bei Kuhls Zeitreise darf der Decke Pitter selber mitspielen und sein tiefes „C“ erklingen lassen. Musikalisch versetzt der Sänger und Trompeter den 24 000 Kilo schweren Kollegen nach New Orleans.

Michael Kuhl - Kleine Trötemann

Der Trompeter Michael Kuhl sinniert über Freud und Leid des „kleinen Trötemanns“ im Fastelovend.
Musik und Text: Michael Kuhl; Verlag: Manuskript; Produktion: Michael Kuhl

Michael Kuhl - Leeven Pitter

Eine Hommage an Kölns große Domglocke, die hier selber bei einem 20er Jahre Dixieland-Stück mitspielen darf.
Musik und Text: Michael Kuhl; Verlag: Manuskript; Produktion: Michael Kuhl; beteiligte Musiker: Frank Buohler (Klavier), Ulf Stricker (Schlagzeug), Richard Hellenthal (Sousafon), Jörg P Weber (Gitarre), Engelbert Wrobel (Klarinette)