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Kölsche Heimat 01

Kölsche Heimat 01

„Ahle Schätzje neu lackeet“ ist Motto der ersten Folge von „Kölsche Heimat“ – und so lautete die Vorgabe für die jungen Bands und Künstler, die mitgemacht haben. Sie sollten einen Evergreen oder ein unbekannteres Schätzchen der Vergangenheit neu interpretieren. Das Original sollte mindestens 30 Jahre alt sein. Bei der musikalischen Interpretation gingen die Musiker ganz unterschiedliche Wege: Einige blieben nah am Original, während andere neue Töne fanden. Entstanden ist eine Mischung, die so spannend und bunt ist wie die Region rund um Köln selbst. 14 der insgesamt 17 Titel wurden exklusiv für die erste Ausgabe von „Kölsche Heimat“ produziert.

Alle Titel © 2015 Kreissparkasse Köln, außer „Heimweh nach Köln“ © 2008 Westpark Music und „Die Höhnerfarm vum Zilla“ © 2012 Dabbelju Musik-Verlag e.K./Carlton Musikvertrieb GmbH. Mit freundlicher Genehmigung Dabbelju Musik-Verlag/Carlton Musikvertrieb GmbH. Bei „Do steht 'ne Schutzmann“ liegen alle Rechte bei den Künstlern.

Der Betrag kommt abzüglich Steuern und GEMA-Gebühren den beteiligten Künstlern sowie in Form einer Zuwendung dem Ensemble Concerto Köln zu Gute.

Alle Urheber- und Leistungs-Schutzrechte vorbehalten, kein Verleih! Keine unerlaubte Vervielfältigung, Vermietung, Aufführung oder Sendung!
Kölsche Heimat 01

Playlist

Kasalla spielt den großen Hit von BAP aus dem Jahr 1982. Der Text stammt von Wolfgang Niedecken, die Musik von den damaligen Bandmitgliedern.
Original: BAP, 1982; Verlag: Hans Gerig Musikverlage; aufgenommen und produziert im Maarwegstudio 2 von Flo Peil und Matthias Gamm; Gäste: Joon Laukamp, Julia Brüssel (Geigen), Sibylle Krug (Bratsche), Magdalena Wolf (Cello)
Gerhard Jussenhoven und Jupp Schlösser waren über Jahrzehnte sichere Hitlieferanten. Philipp Oebel interpretiert das unschlagbare „Sag ens Blotwoosch“ von 1948 als Swing-Nummer.
Original: Gerhard Jussenhoven, Jupp Schlösser, 1948; Verlag: Edition Capella; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio, Bergisch Gladbach, von Matthias Stingl und Hans Fücker; Gäste: Ebasa Pallada (Trompete), Hans Fücker (Posaune, Keyboard), Dirk Ferdinand (Schlagzeug), Alexander Börner (Bass), George Tjong-Ayong (Saxophon)
Das Lied von Fritz Weber aus dem Jahr 1963 wurde unzählige Male interpretiert, nun reihen sich die Imis in den illustren Kreis der Interpreten ein.
Original: Fritz Weber, 1963; Verlag: Edition Melodia Hans Gerig; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl und Chris Geletneky; Gäste: Claus Fischer (Gitarre), Simon Bay (Keyboard), Jörg P. Weber (Mandoline)
Der Deckel „beim Struhtse Jupp“ ist zum Symbol für Heimatverbundenheit geworden. Cat Ballou interpretiert das Stück von den Bläck Fööss aus dem Jahr 1978.
Original: Bläck Fööss, 1078; De Bläck Fööss Musikverlag; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl
Die Weltmusikanten von HopStopBanda haben eine Hommage an den großen Karl Berbuer geschrieben und gleich drei seiner Hits zu einer Multikulti-Tanznummer verbunden.
Original: Karl Berbuer, 1936, 1948, 1955; Bearbeitung: HopStopBanda 2015; Karl Berbuer Musikverlag; aufgenommen und produziert im Drum und Dran Studio, Köln-Poll, von Stefan Chiodo und HopStopBanda
Das „Klimpermännchen“ würdigt den Altmeister Willi Ostermann mit „Zillas Höhnerfarm“ aus dem Jahr 1931. Die Begleitung wurde von der Jungen Philharmonie Köln eingespielt.
Original: Willi Ostermann, 1931; Willi Ostermann Verlag und Edition Titania; Orchesteraufnahme von Holger Siedler in der Kulturhalle Dormagen, produziert von Reinhold Louis und Jens Völmeke, Gesangsaufnahme von Christian Kock bei Dabbelju in Köln
Die Gypsy-Swing-Band Antiquariat um die französisch-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus interpretiert ein frühes Stück von Jupp Schmitz von 1938. Den Text hat Kurt Feltz geschrieben.
Original: Jupp Schmitz, 1938; Verlag: Edition Majestic; aufgenommen im Musicube Prod. Studio Bonn von Frank Brempel, produziert von Antiquariat
Diese Hymne der Straßenmusik hörte und sang man von Wien bis Berlin. In Köln ist das Lied eng verbunden mit den Drei Rabaue oder Hein Bitz. Das genaue Erscheinungsjahr ist unbekannt.
Original: Die drei Rabaue u.a., Erscheinungsjahr unbekannt; Wiener Boheme-Verlag; aufgenommen und produziert von Ralf Hahn; Gäste: Joon Laukamp (Geige), Patrick Joest (Percussion), Ralf Hahn (Bass, Mandoline)
Das Team der Kneipensitzung „Jeckespill“ reanimiert vergessene Trinklieder, so auch diese Lied von Hubert Ebeler von 1929, das offenbar ein Opfer der „Political Correctness“ wurde.
Original: Hubert Ebeler, 1929; Gustav Gerdes Musikverlag; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl und Hans Fücker; Gast: George Tjong-Ayong (Saxophon, Flöte)
Die Blödelei von Jupp Schmitz von 1964 sorgte damals für Pfiffe in Sitzungssälen. Den Text hat Fred Baerstadt geschrieben.
Original: Jupp Schmitz, 1964; Jupp Schmitz Verlag; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl und Marc Metzger; Gäste: Johannes Gokus (Schlagzeug), Günter Asbeck (Bass), Sven Welter (Gitarre), Jörg P. Weber (Mandoline), Ingo Wolfgarten (Keyboard), Michael Theissing-Tegeler (Posaune), Carolin Beca, Melanie Ende, Matthias Stingl (Chor)
Die Hiphopper von Bam Bam Babylon Bajasch haben im Rahmen eines Projektes über die Edelweißpiraten das Volkslied mit dem Abzählreim-Refrain in die heutige Zeit geholt.
Original: Trad., Erscheinungsjahr unbekannt; neuer Text: Ben Ebba, neue Musik: Bam Bam Babylon Bajasch; entstanden im Rahmen des Projektes „Es war in Schanghai – Kölner Musiker interpretieren Lieder der Edelweißpiraten“; Buch/CD/DVD herausgegeben von Martin Rüther, Jan Ü. Krauthäuser und Rainer G. Ott, 2005 im Eigenverlag des NS-Dokumentationszentrums; aufgenommen von Tycho und Wolfram im Solaris Studio, produziert von Bam Bam Babylon Bajasch
Mit dem Lied landete das Colonia Duett 1976 seinen größten Hit. Die Kölner hatten einen Text der Bonner Marcel Schmidt Buchen und Gustav Röttgen neu vertont.
Original: Colonia Duett, Dill und Dopp; De Bläck Fööss Musikverlag und Edition Accord Musikverlag; aufgenommen und produziert im Künstlerland Studio in Köln-Sürth von Micky Nauber und Marcus Maletz; Gast: Marcus Maletz (Gitarre, Chor)
Die A-Capella-Gruppe Wise Guys hat sich den Allzeit-Hit von Jupp Schmitz aus dem Jahr 1953, für den Hans Jonen den Text geschrieben hat, für eine Neuinterpretation ausgesucht.
Original: Jupp Schmitz, 1953; Jupp Schmitz Musikverlag; aufgenommen und produziert im Wise Guys Studio in Hürth von Andrea Figallo
Katja Solange Wiesner interpretiert mit der Hänneschen-Band das Lied der Bläck Fööss über die beliebte TV-Serie „Kung Fu“ aus den 1970er Jahren.
Original: Bläck Fööss, 1976; De Bläck Fööss Musikverlag; aufgenommen und produziert von Daniel Ziermann; Kätt un Fründe sind Katja Solange Wiesner (Gesang), Stefan Mertens (Ukulele) und die Mitglieder der Hänneschen-Combo Gregor Lindemann (Bass), Wolfgang „Schmal“ Seyffert (Gitarre), Benedikt Hesse (Schlagzeug), Jura Wajda (Keyboard)
Björn Heuser sagt, dass er ohne BAP und Wolfgang Niedecken wohl nie kölscher Liedermacher geworden wäre. „Jraadus“ (Musik: Klaus Heuser) stammt aus dem Jahr 1981.
Original: BAP, 1981; Gerig Musikverlage; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl; Gäste: Johannes Gokus (Schlagzeug), Günter Asbeck (Bass), Sven Welter (Gitarren), Ingo Wolfgarten (Keyboard)
Dieses herrlich schlichte Liedchen von Willi Ostermann und August Batzem aus den 1930er Jahren wird bei Stefan Knittler und Jörg P. Weber zum bodenständigen Countrystück.
Original: August Batzem, 1938; Willi Ostermann Verlag; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl und Stefan Knittler; Gäste: Johannes Gokus (Schlagzeug), Günter Asbeck (Bass), Ingo Wolfgarten (Piano)
Dieses herrlich schlichte Liedchen von Willi Ostermann und August Batzem aus den 1930er Jahren wird bei Stefan Knittler und Jörg P. Weber zum bodenständigen Countrystück.
Original: August Batzem, 1938; Willi Ostermann Verlag; aufgenommen und produziert im Pavement Sound Studio von Matthias Stingl und Stefan Knittler; Gäste: Johannes Gokus (Schlagzeug), Günter Asbeck (Bass), Ingo Wolfgarten (Piano)
Kein kölsches Lied ist so oft musikalisch wie inhaltlich interpretiert worden wie Ostermanns „Heimweh nach Köln“ von 1936. Die Annäherung von Alpcologne ist einzigartig.
Original: Willi Ostermann, 1936; Willi Ostermann Verlag; Köln; aufgenommen und produziert im Blue Room Studio, Köln, von Mitch Hoehler und Alexander Boerner